 |
Erst das über viele Generationen gesammelte Wissen macht die vielen Spuren im Sand der Wüsten lesbar.
Seit der Kolonialzeit werden die Kulturen der Wüstenbewohner Afrikas mal systematisch angegriffen, mal unbewusst unterhöhlt: Nomaden wurden sesshaft gemacht, ihre Karawanenrouten durch Grenzen zerschnitten und die wenigen Weidegründe oftmals durch sesshafte
|
 |
Ackerbauern besiedelt. In ausgedehnten Kampagnen wurde die militärische Macht der Wüstenvölker Afrikas gebrochen. Die modernen Nationalstaaten setzten diese deutlich gegen Hirtennomaden gerichtete Politik meist fort.
Weiterhin wird das Wissen der Wüsten- völker über ihre Lebensräume kaum geschätzt, und ihre angepasste Lebens- weise wird als altmodisch und primitiv
|
 |